08.05.2024

Neue ITW-Registrierungsphase Ferkelaufzucht: Jetzt anmelden!

Ferkelaufzüchter können sich im Zeitraum vom 2. Mai bis zum 30. Mai für die Initiative Tierwohl (ITW) bei einem zugelassenen Bündler anmelden.
Der frühestmögliche Umsetzungszeitpunkt ist der 1. Juli 2024 und der spätestmögliche Umsetzungszeitpunkt ist der 30. September 2024. Die Laufzeit der Betriebe ist unbegrenzt, die Budgetzusicherung aus dem Ferkelfond gibt es bis zum 31. Dezember 2024.
Für die Zulassung in der ITW muss zunächst eine Budgetprüfung stattfinden. Diese wird im Juni 2024 durchgeführt. Sollte es zu einer Überzeichnung des Budgets kommen, entscheidet ein Losverfahren. Die Rückmeldung zur Teilnahme erhalten Sie bis Ende Juni 2024. Neu teilnehmende Betriebe nehmen als „nämliche Ferkelaufzüchter“ an der ITW teil, d.h. Voraussetzung für die Auszahlung des Tierwohlentgeltes ist die Lieferung der Ferkel an einen ITW-Mäster. Ferkelaufzuchtbetriebe sollten deshalb bereits frühzeitig und vor der Teilnahme an der ITW auf ihre Abnehmer zugehen, um diese Voraussetzung erfüllen zu können. Dieser Schritt trägt dazu bei, die Kette zwischen der Mast und der Ferkelerzeugung zu schließen. Perspektivisch soll die Nämlichkeit ab der Geburt gewährleistet werden und die Finanzierung durchgängig über den Markt erfolgen.
Die Ferkelaufzüchter erhalten ein Tierwohlentgelt von 4,00 € je aufgezogenem Ferkel (inkl. der Preisempfehlung für Ferkelerzeuger), das nachweislich an einen ITW-Mäster vermarktet wurde. Dementsprechend dürfen auch nur diese Ferkel in der Datenbank gemeldet werden. Eine Andienungspflicht an einen ITW-Mäster besteht nicht. Die rechtmäßige Auszahlung des Entgelts für Ferkel, die an einen ITW-Mäster vermarktet werden, wird im Audit anhand des Kriteriums „Vermarktung an ITW-Mäster“ überprüft.

Weiter Informationen erhalten Sie auf der Homepage der ITW oder über den SLB als zugelassenen Bündler.

Kontakt:
Juliane Streubel
Tel.: 0351 262536-15
E-Mail: juliane.streubel@slb-dresden.de


DBV - aktuelle Meldungen

21.05.2024
DBV fordert Verlässlichkeit, Vereinfachung und Praktikabilität bei GAP
Deutscher Bauernverband zur Sonder-AMK am 22.05.

17.05.2024
DBV kritisiert Einigung beim Düngegesetz
Rukwied: Ziel Bürokratieabbau verfehlt

14.05.2024
Wahlvorschlag des DBV-Präsidiums für neuen DBV-Vorstand
Präsident Joachim Rukwied zur Wiederwahl in der Mitgliederversammlung vorgeschlagen

14.05.2024
15 Euro Mindestlohn wären Kahlschlag für Obst-, Gemüse- und Weinbau
Rukwied: Scholz-Vorschlag verdrängt Landwirtschaft ins Ausland

26.04.2024
Investitionsstau belegt dringend notwendige Entlastung für die Landwirtschaft
DBV zu den aktuellen Ergebnissen des „Rentenbank-Agrarbarometers“

26.04.2024
Stillstand in der Wolfspolitik setzt Weidetierhaltung aufs Spiel
Forum Weidetiere und Wolf fordert Bundesregierung zum Handeln auf

24.04.2024
EU-Parlament setzt wichtiges Signal für mehr Entlastung der Landwirtschaft
DBV zu den EU-rechtlichen Vereinfachungen bei der GAP-Förderung

24.04.2024
Rehkitze und Bodenbrüter bei der Frühjahrsmahd schützen
Gemeinsame Pressemitteilung von BAGJE, BLU, BMR, DBV, DJV, DWR und der Deutschen Wildtier Stiftung

24.04.2024
„Zukunftsprogramm“ ist Affront gegen die Landwirtschaft
Rukwied: Rückbauprogramm für die deutsche Landwirtschaft

19.04.2024
Landwirtschaftlicher Wissenstransfer: Deutsch-ugandischer Junglandwirteaustausch beginnt
Schorlemer Stiftung startet die nächste Runde ihres Austauschprogramms „International Young Farmers‘ Exchange Program“ mit Uganda

16.04.2024
Geplante Duldungspflicht ist vom Tisch
Krüsken: für die Akzeptanz der Energiewende unverzichtbar