14.08.2023

Veranstaltungshinweis: Alles rund um den Maisanbau Stoppelmanagement, Bodenbearbeitung, Strip-Till und mechan. Unkrautregulierung

Maisstoppeln und Maisstroh zerkleinern und in den Boden einmischen – aber wie?

Der Anbau von Mais mit den Verwertungsrichtungen Silo-, Energie- und Körnermais/CCM beträgt in Deutschland ca. 2,4 Mio. Hektar (2022). Etwa 21 % der Ackerfläche werden mit Mais bestellt. Anbauschwerpunkte entstanden vor allem in Gebieten mit einer hohen Dichte an Nutztieren und Biogasanlagen. Dort ergeben sich häufig hohe Anteile von Mais in der Fruchtfolge. Schädlinge wie zum Beispiel der Maiszünsler haben unter diesen Bedingungen ideale Möglichkeiten zur Entwicklung, da sie in den unteren Stängelabschnitten der Pflanze überdauern können. Fusarium-Pilze finden auf Maisstoppeln beste Voraussetzungen für eine von Maisresten ausgehende Infektion des nachfolgenden Weizens zur Zeit der Blüte. Der rasche Abbau von Maisstoppeln ist deshalb eine wichtige Voraussetzung, um Strategien gegen diese sehr wichtigen Schaderreger aufzubauen.

Die Zerkleinerung der Reststoffe in möglichst kleine Partikel und das Einmischen in den Boden fördern den biologischen Abbau der Erntereste, vermindern die Überdauerungschancen der Schaderreger und sichern Erträge und Qualitäten. Das Mulchen von Maisstoppeln und Maisstroh ist sowohl in Bodenbewirtschaftungssystemen mit Pflug als auch ohne Pflug eine zwingende Voraussetzung zur Schaderregerbekämpfung. Rund um dieses Thema liefern die Vorträge und technischen Demonstrationen Hinweise, um diese Probleme im eigenen Betrieb zu bewältigen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie zur Anmeldung finden Sie hier:

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