24.09.2020

PM: Ritter. Bauern. Edelfrauen. Neue Sächsische Erntehoheiten im Rittergut Limbach gekrönt.

Wibke Frotscher als Erntekönigin Wibke I. und Sandra Zschommler als Ernteprinzessin Sandra I. sind die neuen Sächsischen Erntehoheiten. Sie werden für die kommenden zwei Jahre als kundige Botschafterinnen die heimische Landwirtschaft auf Landes- und Bundesebene präsentieren.

„Dieses Amt kann eine echte Chance zur persönlichen Weiterentwicklung sein und gibt beste Gelegenheit, abgesehen von den vielfältigen Veranstaltungen, interessante Menschen aus Politik und Berufsstand kennenzulernen“, beschreibt Torsten Krawczyk, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes e. V., einen weiteren Vorteil der ehrenamtlichen Tätigkeit und freut sich, trotz der schwierigen Umstände in diesem Jahr, erneut zwei jungen Frauen Erntekrone und Erntekranz überreichen zu können.

Wibke Frotscher, die 33-jährige Agrarwissenschaftlerin aus Plauen, kann als bisherige Ernteprinzessin bereits auf zwei erlebnisreiche Jahre zurückblicken. Die 29-jährige Landwirtin Sandra Zschommler (B.Sc.) aus Großschirma betritt als ihre Nachfolgerin hingegen Neuland und freut sich auf die kommenden Aufgaben.

Die erste wird gleich präsidial: Die Sächsischen Erntehoheiten überreichen am 11. Oktober 2020 gemeinsam mit den Sächsischen Landfrauen eine handgefertigte Erntekrone an den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.

Großer Dank gilt der bisherigen Erntekönigin Elisabeth Dreher für ihren engagierten Einsatz in den vergangenen zwei Jahren sowie den beiden Sponsoren, die Deutsche Kreditbank AG und dem Saatbauverband Sachsen-Thüringen e. V., für ihre freundliche Unterstützung.

Hintergrund:

Bereits zum 19. Mal erhalten die Sachsen neue Erntehoheiten. Die Idee entstand 1996 beim Sächsischen Landesbauerverband e. V. (SLB). Traditionell wurden diese auf dem „Tag der Sachsen“ vom Sächsischen Landtagspräsidenten und dem Präsident des SLB gekrönt. Seit 2018 bildet die Krönung der Erntehoheiten den Auftakt zum „Sächsischen Landeserntedankfest“. Zur Kandidatur gehören eine große Portion Charme und Esprit gepaart mit viel landwirtschaftlichem Wissen. Eine Jury entscheidet anschließend über die Titelvergabe. Die ehrenamtliche Tätigkeit umfasst zwei Jahre und ist mit einem Preisgeld sowie einer Aufwandsentschädigung verbunden. Da in diesem Jahr Corona-bedingt viele Großveranstaltungen, so auch das landesweite Erntedankfest, abgesagt wurden mussten, fand die Krönung der Erntehoheiten in einem kleinen Festakt innerhalb des erweiterten Verbandsrates des SLB statt.

Pressekontakt:

Diana Henke
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sächsischer Landesbauernverband e. V.
Tel.: 0351/262536–19
Mobil: 0172 / 3535262
E-Mail: diana.henke@slb-dresden.de



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